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Ganzheitliches Training rund um den Hund

Nützliche Informationen rund um das Thema “Geschirre” beim Hund.

Nicht wenige Hunde haben Angst und zeigen ein deutliches Meideverhalten, wenn ihr Halter ihnen ein Geschirr anlegen möchte. Einigen genügt allein der Anblick des ungeliebten oder unbekannten Geschirrs, um Verhaltensweisen von verstecken, einfrieren, versteifen, zittern, knurren, gähnen, schütteln, züngeln, auf den Rücken werfen etc., hervor zu rufen. Die Ursachen dieser Verhaltensweisen sind vielfältig und von Hund zu Hund verschieden.

Zeigt ein Hund ähnliche bzw. auffällige Verhaltensweisen, gilt es zu unterscheiden, was genau ihm solche Probleme macht- das Anziehen des Geschirrs, das Tragen eines Geschirrs, das Laufen mit dem Geschirr oder vielleicht eine Mischung aus allem. Hat Ihr Hund derartige Probleme mit dem Geschirr, ist es besser sich je nach Ursache, die angezeigte professionelle Hilfe zu holen, wie Physiotherapeut, Tierarzt oder Verhaltenstherapeut. Wieso Physiotherapeut bzw. Tierarzt? Es könnte sein, dass ein Hund aufgrund medizinischer Probleme, z.B.: Schmerzen im Rücken- Lendenwirbelbereich, sein Geschirr nicht tragen kann. Diese medizinisch induzierten Probleme müssen dringend abgeklärt und gelöst werden, natürlich unabhängig davon, ob er ein Geschirr tragen soll oder nicht.

Als Trainerin, mit dem Anspruch professionell und seriös zu arbeiten, finde ich es exrtem schwierig, eine Art allgemeingültiges „Rezept“ zum positiven Auftrainieren von unbekannten Gegenständen hier einzustellen. Ferndiagnosen verbieten sich von selbst, aber ich möchte hier darauf hinweisen, dass es wichtig ist Hunde nicht einfach mit etwas Neuem zu überfallen und zu erwarten, dass sie dies tolerieren oder toll finden.
Grundsätzlich sollte immer gelten, dass neue, unbekannte Dinge immer in kleinen Schritten, positiv und dem Befinden des eigenen Hundes angepasst, auftrainiert werden sollten.

Kimba reagierte damals auf jedes Geschirr gleich, ihre Problematik lag darin, dass, sobald das Geschirr in Sichtweite war, sie Meideverhalten zeigte und sie sich sehr schnell zurückzog.
Das Problem war hauptsächlich das Geschirr anzuziehen und speziell, den Kopf durch die Halsung zu stecken, das Laufen war am Anfang auch ein wenig ein Problem, aber das Hauptproblem lag beim Anziehen.
Nur alleine das Holen des Geschirres rief bei ihr deutliche Anzeichen von Angstverhalten auf.
Kimbas Angst, sieht man deutlich an den Ohren – Stehohren legen sich an den Kopf und an ihrer Körperhaltung. Zudem zittert sie, flüchtet, krümmt sich auf, fängt an zu hecheln und blinzeln mit abgewendetem Kopf.
Hört die Bedrohung nicht auf, flüchtet sie, ist es nicht möglich, je nach Tagesform und Gesundheitszustand, knurrt sie oder fällt in erlernte Hilflosigkeit.
Dieses Verhalten mit der dahinter liegenden Emotion ist furchtbar, es baut Vertrauen ab, gibt kein Sicherheitsgefühl an den eigenen Menschen und der Hund lebt mit einer ständigen Erwartungsunsicherheit. Dieses Gefühl ist schrecklich für den Hund und ich würde alles tun, um es in unserer Beziehung zu vermeiden. Das Geschirrtraining bei meiner Hündin Kimba habe ich deswegen so positiv wie möglich mittels Markertraining wie folgt auftrainiert.

Weitere Information rund um das Thema „Geschirre“ beim Hund findet ihr hier:

Vorwort

1.) Eine Gegenüberstellung: Halsband bzw. schlecht sitzendes Geschirr und ein gut angepasstes, qualitativ gutes Geschirr mit Ausblick auf psychische/ physische Folgen

2.) Zusammenfassung der „Jenaer Studie“ und ihre Konsequenzen in Bezug auf Geschirre

3.) Was zeichnet ein hochwertiges Geschirr aus – Materialien und Passform

4.) Wie ermittle ich die „Konfektionsgröße“ meines Hundes- Messpunkte und Tipps zum Vermessen

5.) Gängige Geschirrformen, ihre Einsatzbereiche und Vor- bzw. Nachteile

6.) „Trainingsprotokolle“ darüber, wie wir unsere eigenen Hunde an ein neues Geschirr heran „trainiert“ haben

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